Autozukunft in Gefahr

Eine der wichtigsten Industrien Deutschlands ist unter Dauerbeschuss. Die Autoindustrie wird politisch zerstört. Über Normen kann man Industrien aufbauen, vor lästiger Konkurrenz schützen, aber auch zerstören. Neu und bisher wohl noch nie dagewesen ist, dass dies ein Land aus eigenem Antrieb tut. Die Hetze gegen das Auto fundiert auf willkürlich festgelegten Grenzwerten ohne wissenschaftliche begründete Grundlagen und manipulierten Messungen.

Die vorgesehenen neuen EU-Vorgaben für Autoabgase sehen vor, dass die CO2-Abgaswerte ab 2025 um 15, und ab 2030 um satte 37,5 Prozent reduziert werden. Das bedeutet de facto das Aus für das Automobil mit Verbrennungsmotor. Denn solche Werte sind mit den bisherigen Benzin- oder Dieselmotoren nicht mehr zu erreichen. Sie bedeuten umgerechnet einen Verbrauch von ungefähr zwei Liter auf 100 Kilometer – eine Illusion.

Die neuen EU-Abgasvorschriften für Automobile bedeuten für VW zum Beispiel, dass der Anteil an Elektrofahrzeugen auf 30 Prozent erhöht werden muss. Eine Reduzierung um 40 Prozent würde bedeuten, daß die Hälfte aller verkauften Neuwagen Elektroautos sein müssen. Elektroautos jedoch bieten nicht dieselben Leistungen wie Benziner oder Dieselfahrzeuge, kaum jemand will sie freiwillig kaufen. Keiner weiß überdies, wo eigentlich die elektrische Energie für Millionen neuer Fahrzeuge herkommen soll.

»Aus heutiger Sicht besteht vielleicht eine 50-prozentige Chance, dass die deutsche Autoindustrie in den nächsten zehn Jahren unter den weltweit führenden Herstellern bleibt.« Das sagte einst sogar VW-Vorstandsvorsitzender Herbert Diess. Er warnte sogar auf einer Konferenz für Autozulieferer in Wolfsburg: »Wenn man sich die ehemaligen Bastionen der Automobilindustrie wie Detroit, Oxford-Cowley oder Turin ansieht, versteht man, was mit Städten passiert, wenn einst mächtige Konzerne und führende Industrien in Stock geraten.«

Allerdings lag ein Grund für den Untergang der Autowerke in Detroit darin, dass die Autos schlecht konstruiert und veraltet waren, während sich deutsche Autos auf einem hohen technischen Niveau befinden.

Diess weiter: »Wir alle sind es gewohnt, dass wir blühende Industriemetropolen rund um die zentralen Autofabriken und ihrer Zulieferer haben, Orte, an denen die Menschen gerne leben und arbeiten. Aber das ist nicht für die Ewigkeit garantiert!«

Jetzt sucht er sein Heil darin, VW zu einem reinen Hersteller von Elektroautos zu machen. In Deutschland wohlgemerkt. Verbrenner werden in anderen Ländern gebaut.

Autor dieses Beitrags ist der aus dem Fachbereich Wissenschaft und Technik bekannte Journalist Holger Douglas:

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