Polen und Bulgarien die kein Gas mehr aus Russland erhalten, zeigen sich gut vorbereitet. Für Deutschland dagegen wäre es ein Desaster.

Das ist das erste Mal, das Russland den Gashahn zudreht und Energie zu einer Waffe machen will.

Bisher ist Gazprom noch in jeder Krisenzeit seinen Lieferverpflichtungen nachgekommen und sieht sich jetzt einem massiven Glaubwürdigkeitsverlust gegenüber, dessen künftige Auswirkungen unüberschaubar sind. Denn es gilt jetzt nicht mehr der eherne Satz, Russland und Gazprom erfüllten immer ihre Verträge.

Jetzt Zeigt sich, dass auch Politiker nicht hellsehen können.

Der Blick in die Vergangenheit lässt keine Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen zu. Die Karten werden immer wieder neu gemischt. Einzig und alleine konstant sind die Spielregeln.

Verträge sind einzuhalten.

Das sind  kaufmännische und juristische Spielregeln.  Trotzdem fabulieren unsere Politiker darüber,  die Gasabhängigkeit von Russland bis 2024 zu beenden. Die deutschen Kunden von Gazprom  haben sich jedoch in lang laufenden Lieferverträgen dazu verpflichtet, auch dann für russisches Gas zu bezahlen, wenn sie es nicht mehr beziehen. Grund sind die in den Verträgen enthaltenen  „Take or Pay“ Klauseln.    Wenn die vereinbarten Mindestabnahmemengen unterschritten werden, muss für das nicht bezogene Gas trotzdem bezahlt werden. 

Würde Deutschland auf die Lieferung vom russischen Gas verzichten, müssten die Unternehmen andere Lieferanten finden und natürlich auch für deren Lieferungen  bezahlen. Außerdem müssten   sie Gazprom für das nicht bezogene Erdgas bezahlen. Die deutschen Gasunternehmen müssten dann von der deutschen Regierung entschädigt werden. Gazprom würde somit deutsches Steuergeld für russisches Gas erhalten das nicht importiert wird.

Diese Gegebenheiten dürften auch all jenen bekannt sein, die Deutschland derzeit heftig drängen, kein Gas aus Russland mehr zu beziehen. Trotzdem wird massiv zum Vertragsbruch aufgefordert.

Sollte es wirklich dazu kommen, dass Deutschland kein Gas mehr aus Russland abnimmt, wird die Zeche wohl von den Verbrauchern durch noch höhere Gaspreise zu zahlen sein“, befürchtet Horst Roosen, Vorstand des UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V.

Für viele Verbraucher sind die hohen Gaspreise schon  jetzt nicht mehr zu verkraften. Dazu kommt noch, dass zum Jahreswechsel der CO2-Preis  für fossile Brennstoffevon von 25 Euro auf 30 Euro pro Tonne steigt.

„Die Energiewende ist der Auslöser dieser Preisexplosion und Verursacher einer immer stärker steigenden Energiearmut“, sagt Roosen. Die Versorgungssicherheit, die ein öffentliches Gut ist, steht auf dem Spiel bzw. ist einfach nicht mehr gewährleistet.

Politikmodell: Armut und Verzicht.  Lebensmittel und Energie werden knapp und sind für viele Menschen nicht mehr bezahlbar.

Trotz einer sich weltweit anbahnenden Hungerkatastrophe  beharren die Grünen auf ihrer seit langem gewünschten Zerstörung der Landwirtschaft in Deutschland und zerstören mit ihrer gescheiterten Energiewende die Energiesicherheit Deutschlands.

Wenn Armut zum Politikmodell gemacht werden kann und dem „Normalbürger“ immer höhere Kosten im Namen des Klimawandels zugemutet werden, dann zeigen sich nur all zu deutlich die Auswirkungen dieser menschenverachtenden Politik und wo die Reise eigentlich hingehen soll. „So lange sogenannte Klimaaktivisten ungehindert die Moralkeule schwingen können und keine Fragen nach der Berechtigung ihres Handelns gestellt werden, besteht kaum Hoffnung auf Änderung“ befürchtet Horst Roosen, Vorstand des UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V.

  • Es macht wenig Sinn den Bürgern noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Deutschland ist jetzt schon ein Land der 1000 Tafeln, der Ernährungsarmut, der Flaschensammler, des Wohnungsnotstands, der Altersarmut, des Pflegenotstands, der Energiearmut………….

Offensichtlich hat sich der Staat von seiner sozialen Verantwortlichkeit bereits verabschiedet.

Lesen Sie nachfolgend den Beitrag von Holger Douglas:

Gaslieferungen gestoppt.  Kein Gas aus Russland für Polen und Bulgarien

Es ist das erste Mal, das Russland den Gashahn zudreht und Energie zu einer Waffe machen will. Der Gasstopp wird wohl in Polen kaum zu Engpässen führen. Auch Bulgarien hat Schritte unternommen, um seine Abhängigkeit von Russland zu verringernAb heute will Russland sämtliche Lieferungen von Erdgas nach Polen einstellen. Dies hat der polnische Erdgaskonzern am Dienstag in Warschau mitgeteilt. Polen weigert sich, Erdgas künftig in Rubel zu bezahlen, wie das Russland neuerdings fordert. 55 Prozent der polnischen Gasimporte kommen aus Russland.

Auch nach Bulgarien sollen die Gaslieferungen ab heute gestoppt werden. Darüber hat der russische Staatskonzern Gazprom das bulgarische Gasunternehmen Bulgargas am Dienstag informiert. Das Ministerium erklärte, Bulgarien habe seine vertraglichen Verpflichtungen erfüllt und Schritte unternommen, um alternative Lieferungen zu sichern. Das Unternehmen sagt, es werde nicht in Rubel zahlen, wie von Putin gefordert. Eine Zahlung in Rubel würde nach Ansicht der Europäischen Union gegen Sanktionen verstoßen. Polens Erdgasspeicher sind zu 76 Prozent gefüllt und verfügen über weitere Versorgungsquellen, die die Sicherheit des Landes gewährleisten, erklärte Umweltministerin Anna Moskwa auf Twitter.

Die europäischen Erdgas-Terminkontrakte stiegen um bis zu 17 Prozent. Der russische Gasstopp werde nach Einschätzung von Fachleuten in Polen kaum zu Engpässen führen. Polen sagt, es sei auf eine Unterbrechung aller Energielieferungen vorbereitet und habe schon vor dem Krieg Pläne für ein Leben ohne russisches Gas entworfen. Der langfristige Gasvertrag des Landes mit Russland läuft Ende dieses Jahres aus, und die Regierung hatte wiederholt erklärt, dass sie nicht beabsichtige, ihn zu verlängern. Sie hat sich um LNG-Lieferungen gekümmert und plant, im Oktober eine Pipeline von Norwegen aus in Betrieb zu nehmen. Außerdem verfügt Polen über genügend Kohlekraftwerke. Die Entscheidung für ein erstes Kernkraftwerk fiel im vergangenen Jahr. Die Regierung erklärte am Dienstag, dass sie über genügend Treibstoffvorräte verfügt. Die Kunden werden davon nicht betroffen sein.

Bulgarien hat ebenfalls Schritte unternommen, um seine Abhängigkeit zu verringern, auch wenn es im Moment noch stark abhängig ist. Die unmittelbaren Auswirkungen werden jedoch durch wärmere Temperaturen gemildert werden.

Anders sieht es in Deutschland aus, das aufgrund der Energiepolitik der vergangenen 15 Jahre erheblich von russischen Gaslieferungen abhängt. Bisher gab es aus Berlin noch keine offiziellen Reaktionen. Italien ist ebenfalls sehr stark auf Erdgas angewiesen und importiert ebenfalls erhebliche Mengen an Erdgas aus Russland.
»Dies ist ein Wendepunkt, der heute von Russland beschleunigt wurde«, sagte Piotr Naimski, Polens oberster Fachmann für strategische Energieinfrastruktur.

Das ist das erste Mal, das Russland den Gashahn zudreht und Energie zu einer Waffe machen will. Bisher ist Gazprom noch in jeder Krisenzeit seinen Lieferverpflichtungen nachgekommen und sieht sich jetzt einem massiven Glaubwürdigkeitsverlust gegenüber, dessen künftige Auswirkungen unüberschaubar sind. Denn es gilt jetzt nicht mehr der eherne Satz, Russland und Gazprom erfüllten immer ihre Verträge.

Die Entscheidung Russlands, die Gaslieferungen an Polen und Bulgarien zu stoppen, stelle einen historischen Wendepunkt in den bilateralen Energiebeziehungen dar, schreibt Simone Tagliapietra vom Brüsseler Thinktank Bruegel.

Es handelt sich mit dem Stopp der Gaslieferungen eher um eine Drohgebärde. Die Gasmengen, die über die Jamal-Fernleitung strömen, sind vergleichsweise gering gegenüber den Mengen, die über die seit 11 Jahren bestehende Ostsee-Leitung Nord Stream fließen.

Noch ist nicht bekannt, wie Russland seine Gasströme regelt. Denn auch für Russland ist das Abschalten der Gaspipelines mit einem erheblichen Risiko verbunden. Gasfelder kann man nicht nach Belieben ein- und ausschalten, ohne sie zu beschädigen oder unbrauchbar zu machen. Noch sind keine Pipelines aus dem Westen Sibiriens nach China fertiggestellt worden, über die aus der Erde quellenden Gasströme nach Reinigung und aufwendiger Aufbereitung geleitet werden könnten. Außerdem benötigt Putin die Einnahmen, um seinen Krieg zu finanzieren. Immerhin fließen um die 700 Millionen Euro aus der EU in die Kassen der Gazprom – pro Tag.

Bundeswirtschaftsminister Habeck will mehr Spezialtanker für verflüssigtes Erdgas (LNG) und außerdem schwimmende LNG-Terminals anmieten. Mobile LNG-Terminals sollen aufgestellt werden, an denen die Tanker ihre Ladung löschen können. Solche LNG-Terminals werden meist von schlecht regierten, zahlungsunfähigen Staaten angemietet, die können die Unternehmen schnell wieder abziehen, wenn Zahlungen ausbleiben.

In Deutschland wird seit 30 Jahren über ein eigenes Terminal für LNG-Gas in Wilhelmshaven geredet, ohne dass etwas passiert ist. Für die Bauzeit und den Anschluss an das Gasfernleitungsnetz veranschlagen Fachleute etwa fünf Jahre. Kürzlich haben die Grünen in Schleswig-Holstein beschlossen, dass ein LNG-Terminal nicht notwendig ist.

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