BMW Group startet Eigenproduktion von Brennstoffzellen für BMW iX5 Hydrogen in München.

München. Am 31. August sind Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, und Frank Weber, Mitglied des Vorstands der BMW AG, verantwortlich für Entwicklung, zusammengekommen, um die Produktion von Brennstoffzellensystemen im unternehmenseigenen Kompetenzzentrum für Wasserstoff einzuweihen München.

Anlass ist die Kleinserie des BMW iX5 Hydrogen, die ab Ende dieses Jahres weltweit zu Test- und Demonstrationszwecken in Dienst gestellt wird. Die Kombination aus Brennstoffzelle und Hochleistungsbatterie soll das Portfolio des Unternehmens um eine einzigartige Antriebsform für das Premiumsegment bereichern. Mit dem Ziel, einen diversifizierteren Übergang zur emissionsfreien Mobilität zu erreichen, nimmt die BMW Group bei dieser Technologie eine visionäre und wegweisende Rolle ein.

„Als vielseitiger Energieträger kommt Wasserstoff eine Schlüsselrolle auf dem Weg zur Klimaneutralität zu. Und auch für die persönliche Mobilität wird es deutlich an Bedeutung gewinnen. Wir denken, dass wasserstoffbetriebene Fahrzeuge technologisch ideal aufgestellt sind, um neben batterieelektrischen Fahrzeugen zu passen und das Bild der Elektromobilität zu vervollständigen “, sagte Oliver Zipse , Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, am Mittwoch in München. „Mit dem heutigen Beginn der Kleinserienfertigung von Brennstoffzellen demonstrieren wir die technische Reife dieser Antriebsart und unterstreichen ihr Zukunftspotenzial.“

„Durch unsere langjährige Forschungs- und Entwicklungsarbeit haben wir das Maximum aus der Wasserstofftechnologie herausgeholt“, ergänzt Frank Weber , Mitglied des Vorstands der BMW AG, Entwicklung. „ Bei der Brennstoffzelle der zweiten Generation im #BMW iX5 Hydrogen ist es uns gelungen, die Dauerleistung der Brennstoffzelle mehr als zu verdoppeln , während Gewicht und Größe drastisch abgenommen haben.“

Dank dieser Fortschritte ist die BMW Group führend in der Entwicklung der Wasserstofftechnologie und sieht darin große Chancen für die nächste Fahrzeuggeneration.

Technologiekompetenz und hohe Effizienzstandards im Antriebssystem

Ab sofort fertigt die BMW Group hocheffiziente Brennstoffzellensysteme im hauseigenen Kompetenzzentrum für Wasserstoff. Diese Technologie ist eines der Kernelemente im BMW iX5 Hydrogen und erzeugt eine hohe Dauerleistung von 125 kW/170 PS. Zusammen mit einem Elektromotor mit BMW eDrive Technologie der fünften Generation und einer eigens für dieses Fahrzeug entwickelten Hochleistungsbatterie liefert der Antriebsstrang 275 kW/374 PS. Das leistungsstarke Antriebssystem – bestehend aus zwei Wasserstofftanks, der Brennstoffzelle und dem Elektromotor – integrierte das Entwicklungsteam in die bestehende #BMW X5-Plattformfür die Kleinserie. Seine hohe Alltagstauglichkeit auch bei sehr niedrigen Temperaturen hat der BMW iX5 Hydrogen bereits beim letzten Wintertest in Schweden Anfang dieses Jahres erfolgreich unter Beweis gestellt.

Die beeindruckenden Erprobungsergebnisse dieser neuen Kleinserie basieren auf der langjährigen Erfahrung der BMW Group mit dem Einsatz von Wasserstoff als Antriebstechnologie. Wasserstoffbetriebene Verbrennungsmotoren waren bereits vor dem Brennstoffzellensystem im Einsatz. Effizienzüberlegungen veranlassten die BMW Group, die Entwicklungsarbeit in diesem Bereich ab 2015 mit dem BMW 5er GT Hydrogen Cell auf Basis der Brennstoffzellentechnologie fortzusetzen. Seitdem wurde die Brennstoffzellentechnologie stetig weiterentwickelt , indem das Unternehmen sein umfassendes Know-how auf dem Gebiet der konventionellen Antriebstechnologien nutzte und die hohen Anforderungen an die Gesamteffizienz aller seiner Fahrzeuge anlegte.

Produktion von Brennstoffzellensystemen in München

In der Brennstoffzelle findet eine chemische Reaktion zwischen Wasserstoff aus den Tanks und Sauerstoff aus der Luft statt. Die konstante Versorgung der Membran der Brennstoffzelle mit beiden Elementen ist von entscheidender Bedeutung für die Effizienz des Antriebssystems. Neben den technologischen Äquivalenten von Verbrennungsmotoren wie Ladeluftkühlern, Luftfiltern, Steuergeräten und Sensoren hat die BMW Group für ihr neues Brennstoffzellensystem auch spezielle Wasserstoffkomponenten entwickelt. Dazu gehören zum Beispiel der schnelllaufende Kompressor mit Turbine und die Hochvolt-Kühlmittelpumpe.

Die für die Herstellung des BMW iX5 Hydrogen benötigten einzelnen Brennstoffzellen bezieht die BMW Group von der Toyota Motor Corporation. Die beiden Unternehmen verbindet eine langjährige vertrauensvolle Partnerschaft und arbeiten seit 2013 im Bereich Brennstoffzellen-Antriebssysteme zusammen. Die Herstellung von Brennstoffzellensystemen erfolgt in zwei Hauptschritten. Die einzelnen Brennstoffzellen werden zunächst zu einem Brennstoffzellenstapel zusammengesetzt . Im nächsten Schritt werden alle weiteren Komponenten zu einem kompletten Brennstoffzellensystem montiert.

Das Stapeln der Brennstoffzellen ist ein vollautomatischer Prozess. Nachdem die einzelnen Komponenten auf Beschädigungen untersucht wurden, wird der Stapel maschinell mit einer Kraft von fünf Tonnen komprimiert und in eine Einhausung eingebracht. Das Stapelgehäuse wird in der Leichtmetallgießerei im BMW Group Werk Landshut im Sandgussverfahren hergestellt. Dazu wird geschmolzenes Aluminium in einem speziell für dieses Kleinserienfahrzeug konzipierten Verfahren in eine Form aus verdichtetem, mit Harz versetztem Sand gegossen . Die Druckplatte, die den Brennstoffzellen-Stack mit Wasserstoff und Sauerstoff versorgt, besteht aus gegossenen Kunststoffteilen und Leichtmetallguss, ebenfalls aus dem Werk Landshut. Die Druckplatte bildet eine gas- und wasserdichte Abdichtung um das Stapelgehäuse herum.

Die Endmontage der Brennstoffzellen-Stacks umfasst eine Spannungsprüfung sowie umfangreiche Tests der chemischen Reaktion innerhalb der Zellen. Im Montagebereich werden schließlich alle unterschiedlichen Komponenten zum Gesamtsystem zusammengefügt. In dieser Systemmontagephase werden weitere Komponenten montiert, wie der Kompressor, die Anode und Kathode, die Hochvolt-Kühlmittelpumpe und der Kabelbaum.

Quelle: BMW PressClub Global

Noch fehlt eine flächendeckende Infrastruktur. Aber das wird sicher bald kein Problem mehr sein. Übrigens: der Tankvorgang, ist genau so einfach wie beim Benziner oder Diesel und dauert auch nur zwischen 4-5 Minuten freut sich Horst Roosen, Vorstand des UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V. und Initiator des VCD Verbrenner Club Deutschland im UTR e.V.

Der Motorjournalist Peter Groschupf befasst sich auf seiner Internetseite https://automotive-opinion.com mit der  Technologie-Offenheit von BMW

Mit freundlicher Empfehlung des Autors Peter Groschupf können Sie seinen Bericht hier bei uns lesen.

BMW redet nicht nur von Technologie-Offenheit, sondern praktiziert sie

Von: Peter Groschupf 1. September 2022

Mit dem Produktionsstart von Brennstoffzellen für den iX5 Hydrogen signalisiert BMW demonstrativ, dass es neben Verbrennern und Batterie-Fahrzeugen noch andere Technologien gibt, den CO2-Ausstoß zu minimieren. Die damit praktizierte Technologie-Offenheit ist ein beeindruckendes Signal in die Phalanx der Batterie-Fraktion.

Allerdings ist ja auch ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle ein Elektroauto. Nur kommt der Strom nicht aus der Steckdose, sondern wird in der Brennstoffzelle an Bord erzeugt. Und wenn der Wasserstoff auch noch grün ist, das heißt mit regenerativer Energie hergestellt wurde, dann ist diese Technologie wirklich CO2-frei.

BMW baut den iXS ab Ende des Jahres in Kleinserie, die weltweit zu Test- und Demonstrationszwecken eingesetzt werden soll. Mit der Kombination aus Brennstoffzelle und Leistungsbatterie wächst das Angebot um ein weltweit einzigartiges Antriebssystem im Premiumsegment.

Die BMW Group agiert nach eigener Einschätzung bei dieser Technologie „als Vordenker und Wegbereiter, um den Übergang zu emissionsfreier Mobilität vielfältig zu gestalten“.

„Als vielseitiger Energieträger spielt Wasserstoff eine Schlüsselrolle auf dem Weg zur Klimaneutralität. Auch in der individuellen Mobilität wird er deutlich an Relevanz gewinnen. Für uns sind wasserstoffbetriebene Fahrzeuge die ideale Technologie, um batterieelektrische Fahrzeuge sinnvoll zu ergänzen und die Elektromobilität zu komplettieren“, sagte Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, in München. „Mit dem heutigen Start der Produktion einer Kleinserie von Brennstoffzellen zeigen wir die Reife dieser Antriebsort und unterstreichen damit ihr Potential für die Zukunft.“

Frank Weber, Enwicklungsvorstand der BMW AG, ergänzt: „Durch unsere langjährige Forschungs- und Entwicklungsarbeit haben wir die Wasserstofftechnologie umfassend erschlossen. Mit der zweiten Generation der Brennstoffzelle im BMW iX5 Hydrogen haben wir die Dauerleistung der Brennstoffzelle mehr als verdoppelt, während das Gewicht und die Größe stark reduziert werden konnte.“

Dr. Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident auf Besuch zum Produktionsstart: „Bayern ist Autoland. Der künftige Erfolg liegt aber in Innovation und Technologieoffenheit, Wasserstoff und Brennstoffzellen- Technik sind dabei Schrittmacher. Wasserstoff hat Zukunft und Bayern ist führend bei der Elektromobilität. Dazu kommen nun synthetische Kraftstoffe und Wasserstoff. Wir investieren fast 500 Mio. in Wasserstoff-Technologie mit einem Forschungszentrum und Wasserstoff-Tankstellen. Es braucht vom Bund aber dringend auch Wasserstoff-Netze in den Süden.“

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