Windkraft: Nachhaltige Rendite mit anfälliger Technik. Kann das sein?

Wenn es gilt, die Welt und das Klima durch Windkraft zu retten, müssen mal eben die Ehrlichkeit, der Gesundheitsschutz und der Naturschutz in den Hintergrund treten.

Die Projekte der noch relativ jungen Windindustrie werden zumeist mit Krediten und mit Anlegergeld finanziert. Die Anbieter stellen nicht selten Renditen zwischen 5 und 10 Prozent in Aussicht. Den attraktiven Renditechancen stehen scheinbar nur geringe Risiken gegenüber, weil die staatlich garantierten Einspeisevergütungen für den Strom aus den Anlagen die Geldanlage absichern sollen.

Im Anlageprospekt werden umweltbewussten Personen motiviert sich an der Energiewende zu beteiligen und damit auch noch Geld zu verdienen. Statt einer nachhaltigen Rendite erwirtschaften aber viele Ökofonds empfindliche Verluste. Für die betroffenen Anleger stellt sich in diesen Fällen dann die Frage, ob sie mit Aussicht auf Erfolg ihre Verluste erstattet verlangen können.

Bei Green Investments ergeben sich die Risiken häufig erst auf den zweiten Blick.

Vordergründig sind sie renditestark, modern, zukunftsorientiert und ökologisch sauber. Mangelnde Transparenz der Produkte und fehlende Aufklärung lassen Risiken zunächst nicht augenscheinlich werden. Aber auch bei grünen Kapitalanlagen verbergen sich häufig erhebliche wirtschaftliche und rechtliche Risiken, die, wären sie im Zeitpunkt der Zeichnung hinlänglich bekannt gewesen, zur Abstandnahme durch den Anleger, zumindest aber zu einer anderen Bewertung dieser Investitionsmöglichkeit geführt hätten.

Das Engagement in Öko-Beteiligungen fällt gerade Anlegern, die sonst eine natürliche Scheu vor einer Anlageberatung haben, sehr leicht, da sie das Gefühl haben, etwas Sinnvolles zu tun!“ Dabei lauert nach Ansicht von Experten für „Grüne Anlagen“ gerade im Öko-Investment große Gefahr: „Die Anleger sind da recht gutgläubig und hinterfragen die wirtschaftlichen Zusammenhänge oft kaum!“  Da gibt es unter diesen Anlegern Neulinge, die ohne wirklich gute Prüfung des Angebotes ihre Ersparnisse versenkt haben! „Rückblickend fällt es ihnen wie Schuppen von den Augen, aber zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung war da nur das gute Gefühl, das Richtige zu tun“.

„Kaum ein Anleger macht sich Gedanken über die Sicherheit von Windrädern, oder über die Entsorgung giftiger Abfälle wie ausgedienter oder beschädigter Rotorblätter. Das alles kostet aber viel Geld und nagt an einer eventuell möglichen Rendite“ mahnt Horst Roosen, Vorstand des UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V.

Windkraft. Anfällige Technik: Wenn Windräder zur Gefahr werden.

Nagelneue Anlagen eines Windindustrieparks müssen stillstehen und nach nicht einmal einem Jahr aufwendig repariert werden. Das wirft die generelle Frage nach der Sicherheit der Windkraftanlagen auf.

Eigentlich sollen sie umweltfreundlich und harmlos die Energie des Windes in Strom umwandeln und die Menschheit vor einer Klimakatastrophe schützen. Doch immer mehr erweist sich, dass die riesigen Anlagen der Windindustrie keineswegs unschädlich sind. Vielmehr zeigen sich oft recht bald erhebliche Schäden mit beachtlichen Gefahren für die Anwohner.

Beispiel: Windpark Emmerthal im Weserbergland. Dort standen neue Anlagen still. Dann rollten gigantische Kranwagen über Äcker und Wiesen und tauschen die Rotorblätter aus. Offenbar defekte Blätter wurden in überlangen Schwertransporten weggefahren. Ein gewaltiger und teurer Aufwand, der für erhebliche Verwunderung bei den Anwohnern sorgte.

Besonders beunruhigt sind sie, weil der Windpark in »Wurfweite« zur Umspannstation des Kernkraftwerkes Grohnde liegt. Dessen Strom wird über die Umspannstation in das Überland-Höchstspannungsnetz eingespeist. Ein abgerissenes fünf Tonnen schweres Rotorblatt kann ohne Weiteres in das Umspannwerk fliegen – mit entsprechenden zerstörerischen Folgen.

Projektleiter Christian Nowack von der Unternehmensgruppe Ebert Erneuerbare Energien bestätigte schon früher, dass bei turnusmäßigen Kontrollen Schäden an Rotorblättern bei Anlagen in Grohnde festgestellt worden seien.

Keine rosigen Aussichten für die Anwohner.

Sie fordern, wie Stephan Stallmann als Vorsitzender der Bürgerinitiave »Keine Windkraft im Emmertal« schreibt, dass sämtliche Windindustrieanlagen aus dieser Baureihe stillgelegt werden müssten, wie das auch in der Fliegerei beispielsweise geschehe, wenn Schäden an einer Baureihe auftreten.

Die Anwohner fragen weiterhin: Vertuscht die Landesregierung Niedersachsen gefährliche Fertigungsfehler bei Windanlagen vom Typ Vesta V 136? Unwahrscheinlich ist das nicht. Denn die Entwicklung der Rotoren kennt nur eine Richtung: immer länger, immer größer. Die sogenannte »Leistungsdichte« des Windes ist schließlich eng begrenzt. Das wussten bereits die Erbauer der alten Segelschiffe. Ihre Lösung: Die Segelfläche immer weiter vergrößern – so groß wie möglich. Nur das bringt einen einigermaßen akzeptablen Vortrieb. Doch das Material setzt enge Grenzen. Mast- und Schotbruch ist nicht umsonst ein frommer Seglerwunsch.

So müssen auch die Windanlagenbauer verfahren. Sie verlängern die Rotorblätter immer weiter, um wenigstens ein bisschen mehr Leistung aus dem Wind herausholen zu können – wenn der weht. Mit knapp 67 Meter Länge ist ein Rotorblatt einer modernen Anlage wie eben der Vestas V 136 fast so lang wie die Tragflächenbreite eines Airbusses A 380. Das Blatt dreht sich an den Blattspitzen mit 300 bis 350 km/h und ist damit äußersten Belastungen ausgesetzt, muss die harten unregelmäßigen Stöße des Windes verdauen. Regen, Hagel, Schnee und Eiskristalle prallen bei hohen Geschwindigkeiten auf die Flügel und setzen ihnen zu.

Das geht immer häufiger schief. Rotorblätter bersten und fliegen weg, Brände brechen im Maschinenhaus aus. Es sind offenbar Materialgrenzen erreicht.

Sogar Fehler in der Produktion vermuten die Mitglieder der BI Emmerthal. Die Betreiber und Hersteller behaupteten, im Innern der Flügel Verstärkungen angebracht zu haben, um die Stabilität der Blätter zu erhöhen. Diese Behauptung stößt bei der Bürgerinititative auf Skepsis: »Denn die vom Betreiber genannten notwendigen »Verstärkungen im Inneren der Flügel« passten nicht zum Prinzipbild im Patent.«

Ihr Resümee: »Wir halten daher diese Aussage der nachträglich angebrachten Verstärkung von Innen für Augenwischerei.« Teile der Anlagen dürften für die auftretenden erheblichen Belastungen nicht geeignet sein. Dies müsste Konsequenzen für die Genehmigungen der Anlagen haben, sagen sie.

Dass Fertigungsfehler bei Rotorblättern so unwahrscheinlich nicht sind, zeigen auch Ergebnisse von Fachleuten der Unternehmensgruppe Wölfel, die auch Schäden an Rotorblättern und deren Ursache untersuchen. Der öffentlich bestellte und vereidigte »Sachverständige für Rotorblätter für Windenergieanlagen« durch die Handelskammer Hamburg stellt in internen Vorträgen fest, dass das Rotorblatt zu den am stärksten beanspruchten Strukturen einer Windenergieanlage gehört. Vier von fünf Schäden im Betrieb haben ihre Ursache in Fertigungsfehlern.

Die Hauptmaterialien sind Glasfasern und Kohlefasern, die mit Epoxidharz verbunden werden. Allein verfügen Fasern und Harz nicht über die ausreichende Festigkeit. Die entsteht erst durch den Fertigungsprozess, betonen die Fachleute. Doch gerade dabei können entscheidende Fehler passieren. Wenn die Glasfasern beispielsweise falsch ausgerichtet werden, können die Lasten nicht mehr richtig übertragen werden. Sogenannte Delaminationen, also Ablösungen verschiedener Schichten, und Risse können entstehen. Ebenso können beim schwierigen Transport der langen Rotorblätter Schäden wie Abschürfungen, Kratzer und Deformationen vorkommen.

Eine weitere Fehlerursache kann in der ungenügenden Behandlung der Oberfläche der Blätter liegen. Die UV-Strahlung der Sonne zermürbt die Faserstrukturen, Blitzeinschläge können die Strukturen beschädigen, wenn beim Blitzschutz nicht sehr sorgfältig gearbeitet wurde. Bei einem Blitzeinschlag am Rezeptor in der Blattspitze verdampft Wasser innerhalb von Millisekunden und lässt die Blattspitze förmlich explodieren. Bei starkem Wind besteht die Gefahr, dass heftige Sturmböen Rotorblätter abbrechen lassen und weit in die Landschaft geschleudert werden.

Warum der aufwendige und kostspielige Umtausch der Rotorblätter notwendig geworden ist, sagt der Hersteller Vestas sagt nicht – ebensowenig wie der Betreiber der Anlagen.

Auch vom Landkreis dürften die besorgten Bürger kaum eine Antwort bekommen. Neuer Landrat dort ist Dirk Adomat von der SPD. Der saß früher im Landtag in Hannover als Abgeordneter, half nach Kräften mit, die Interessen der Windindustrie durchzupeitschen und beschwerte sich darüber, dass sich Bürger über die Windkraftanlagen vor ihrer Nase beschwerten (»Dennoch verzögert das Engagement der Bürger initiative mit weiteren Klagen über ihren Verband den Bau des Windparks weiterhin«). Jetzt wurde Adomat gerade mit knappen 51,1 Prozent in ausschließlicher Briefwahl (»aus Coronagründen«) zum Landrat gewählt.

Der niedersächsische AfD-Landtagsabgeordnete und energie- und umweltpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Stefan Wirtz dagegen ist erschrocken, dass »nach nur einem Jahr Laufzeit fehlende großformatige Teilstücke und aufgelöste Verklebungen« auftreten. Er hatte die Landesregierung nach den erheblichen Schäden gefragt und als Antwort erhalten, dass Fehler bei Produktion, Transport und Einbau nicht vorlägen.

Doch die Antwort des niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz birgt erheblichen Sprengstoff: »Eine unbeabsichtigte Öffnung der hinteren Flügelkanten ist immer auf eine Überlastung der Verklebung Zurückzuführen. Welchen Anteil daran die Qualität des Klebers, seine Verarbeitung, eine unsachgemäße Montage oder außerordentliche Betriebszustände hatten, kann nur vom Hersteller eingeschätzt Werden. Der Landesregierung liegen hierzu keine Informationen vor.« Und weiter: »Der Betrieb der Anlagen hat die Überlastung der verklebten Fuge zwischen zwei Flügelteilen sicherlich befördert. Inwieweit er ursächlich war, kann nicht beurteilt werden.«

Damit sei ein Überlastungsschaden »indirekt eingestanden worden.« Aus Sicht von Stefan Wirtz drohen erhebliche Konsequenzen: »Nach meiner Einschätzung besteht damit eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Teile diese Baureihe, oder die kompletten Anlagen dieses Typs, für die auftretenden Beanspruchungen grundsätzlich nicht geeignet sind. Dies hätte Konsequenzen für deren Genehmigungsfähigkeit, auch an anderen Standorten.«

Währenddessen wirbt Tim Ebert, geschäftsführender Gesellschafter der Ebert erneuerbare Energien Unternehmensgruppe aus Kiel, gerade noch mit einem neuen Prospekt um Anlegeranleihen für den Windpark Grohnde. Im Prospekt ist allerdings nichts von Stillständen, Reparaturen und Klageverfahren gegen die Anlagen zu lesen. Eine Klage eines Anwohners läuft derzeit aufgrund zu hoher Lärmbelästigung der sehr lauten Windräder. Stattdessen heisst es: »Mit dem Windpark Grohnde haben wir einen symbolträchtigen Baustein für die Energiewende gelegt.« Dieser »Windpark« mit acht Anlagen solle »sauberen Strom für rund 15 000 Haushalte« erzeugen. Was er vergisst hinzuzufügen: wenn der Wind weht. Ansonst muss das Kernkraftwerk Grohnde liefern. Doch das soll 2021 abgeschaltet werden.

Ähnlich alarmierende Beobachtungen machen Mitglieder der Bürgerinitiativen zum Schutz des Odenwaldes. Dort drehen sich ebenfalls Vestas V 136 Anlagen auf 217 Meter hohen Türmen über dem Odenwald. Doch die Windräder dieses Typs standen ebenfalls Wochen lang  still.

Der Windanlagen Betreiber whs-Enertec in Erzhausen bei Darmstadt hat zwei dieser Windräder abgeschaltet. Vor eineinhalb Jahren hat whs-Enertec begonnen, den idyllischen Odenwald mit den gigantischen Windrädern zu bestücken. Im Felgenwald zwischen Vielbrunn und dem Weiler Eulbach stehen die Anlagen Betriebsprobleme oder Pannen verneint Geschäftsführer Karl Hermle gegenüber dem »Odenwälder Echo«, vielmehr habe whs-Enertec auf eine Meldung des Herstellers reagiert, nach der bei Anlagen dieses Typs »kleinere Mängel an den Rotorblättern« erkannt worden seien. Hermle vergleicht das mit einer Rückrufaktion, wie man sie aus der Autobranche her kenne.

Gegenüber dem Odenwälder Echo betonte der Geschäftsführer, dass alle »genehmigungsrechtlichen Tatbestände und Anforderungen vollumfänglich« eingehalten würden. Auch habe man die Lage an den Windrädern einschließlich des Reparaturbedarfes den Aufsichtsbehörden gemeldet. Eine Gefährdung von Menschen in der Umgebung, in den Waldgebieten oder auf den Landesstraßen könne ausgeschlossen werden.

Hans-Joachim Büchs von der Bürgerinitiative Zukunft Vielbrunn im Odenwald bezweifelt angesichts der erheblichen Schäden an den Rotoren, dass sie tatsächlich so harmlos seien, wie der Betreiber darstellt. Er hat beobachtet, dass Zufahrtswege wieder aufgeschottert wurden, damit schwere Kräne und Lastwagen durch die autobahnbreiten Schneisen durch die Wälder fahren können. Vermutlich ist ein Austausch der Rotorblätter vorgesehen.

Währenddessen gehen die Vorbereitungen für die Planung weiterer Windindustrieanlagen in den idyllischen Höhenzügen des Odenwaldes trotz Coronakrise weiter. Bürger fanden eine Art »Corona-Passierschein« für Mitarbeiter an einem Umweltgutachten. Ein Unternehmen aus dem Dunstkreis des Energieriesen RWE hat es sehr eilig und lässt die Unterlagen für weitere Genehmigungsverfahren erstellen. Coronastopp hin – Coronastopp h

Die vielen Windkraftanlagen, die unsere schöne Landschaft ruinieren sind der arrogante Fußabdruck einer links-grünen Politik die sich weder um die Gesundheit der Menschen noch um Natur- und Tierschutz schert.

Diese Herrschaften ignorieren den Willen vieler Wähler und nehmen sich das Recht ihre unsinnigen Projekte auf Kosten der Steuerzahler durchzudrücken.

Die unübersehbare Dominanz dieser Windkraftanlagen in herrlichen Landschaften, wie Schwarzwald,  Odenwald oder Taunus ist der traurige Beweis zu was diese links-grüne Politik fähig ist. „Der Wind schickt keine Rechnung“, mit dieser Lügenparole wurden die Bürger getäuscht und Widerstand klein gehalten. Statt den Bürgern billige Energie zu liefern, sind die jetzt mit den höchsten Strompreisen in Europa konfrontiert. Ganz Wenige verdienen mit Wer im Einzugsbereich von Windkraftanlagen lebt, wird nicht selten in seiner Gesundheit massiv beeinträchtigt und muss auch noch den Anblick vieler toter Vögel ertragen, die zerschmettert  am Fuß eines solchen Windradmonster liegen.

„Die Auswirkungen dieser Industriemaschinen, die immer höher und höher werden und Tag und Nacht sichtbar sind, werden für viele bis jetzt noch unberührte Gebiete katastrophale Auswirkungen haben. Wenn im Schwarzwald, Odenwald oder Taunus nicht mehr Land und Himmel den Horizont bilden, sondern Windkraftanlagen, dann ist eine Kulturlandschaft zum Industriegebiet, von dem nur die Windradbetreiber   profitieren, verkommen.

„Wem nicht egal ist, dass unersetzliche Erholungs- und Urlaubsregionen wie Schwarzwald, Odenwald und Taunus mit Windparks zugepflastert werden, kann den weiteren Ausbau nur verhindern, wenn er bei Wahlen sein Kreuz an der richtigen Stelle macht“, sagt Horst Roosen Vorstand des UTR e.V.

Im nachfolgenden Bericht des aus dem Fachbereich Wissenschaft und Technik bekannten Journalisten  Holger Douglas erfährt der geneigte Leser etwas über das  eingestürzte Windrad von Haltern.

Turm abgebrochen: Das eingestürzte Windrad von Haltern war noch nicht einmal eingeweiht

Ein fast neues 239 Meter hohes Windrad ist in Haltern am See in Nordrhein-Westfalen zusammengebrochen und umgestürzt. Der Unfall wirft ein Licht auf die Sicherheitsrisiken von Windkraftanlagen.

Die Einladungen waren alle ausgesprochen, die Reden geschrieben: Donnerstagnachmittag, sollte die neue Windradanlage in Haltern am See eingeweiht werden. Die besteht aus zwei baugleichen Windrädern und gehört zu den größten Maschinen der Windindustrie, die je an Land gebaut wurden.

Doch bei Tageslicht bot sich ein Bild der Zerstörung: In etwa 20 Metern Höhe abgebrochene schwere Betonteile, Bruchstücke eines Turmes, überall im Wald verteilt viele Trümmer, irgendwo liegt die Gondel mit dem Generator. Ein Förster hatte die Überreste am Abend im Wald entdeckt.

In Haltern am See in Nordrhein-Westfalen ist ein 239 Meter hohes Windrad zusammengebrochen und umgestürzt. Ein Wunder, dass von den umherfliegenden Trümmern niemand verletzt wurde. Der Turm war einmal 164 Meter hoch, trug oben eine mehrere hundert Tonnen schwere Gondel mit einem Rotor von 149 Meter im Durchmesser – fast doppelt so viel wie die Spannweite eines Airbus A 380.

Das Windrad vom Typ Nordex N149 wurde vor einem halben Jahr gebaut, der Turm brach wie ein Streichholz. Die Trümmer verteilten sich in einem weiten Bereich. Was mit den ungefähr 650 Litern Öl aus dem Getriebe und dem Kühlmittel des Transformators in der Motorgondel passierte, ist noch nicht bekannt.

Erst im Februar dieses Jahres wurde die Anlage fertig gestellt. 15.000 Quadratmeter Wald wurden für die beiden Windräder geopfert. Der untere Teil des Turmes ist nicht wie üblich aus runden Betonringen aufgebaut, die sich nach oben hin verjüngen, sondern aus vorgefertigten Betonsegmenten mit achteckigem Grundriss; aus statischer Sicht eine nicht ganz so glückliche Lösung wie eine runde Konstruktion. 17 Tonnen – also knapp halb so schwer wie ein Lastwagen – wiegt eines dieser Elemente, die gesamte Turmkonstruktion bringt es auf 1200 Tonnen. Die gewaltige Stahlbetonkonstruktion, die als Fundament in den Waldboden gegossen wurde, wiegt noch einmal rund 2100 Tonnen. Die sollen, auch bei großen Windbelastungen die Standsicherheit gewährleisten, betont die RAG-Montan-Immobilien.

In der Nähe liegt noch der Wetterschacht der ehemaligen Zeche Auguste Victoria 9, in der 116 Jahre lang neben Blei, Zink und Silber vor allem Steinkohle abgebaut wurde. Heute bringen hoch subventionierte Windräder der einstigen Ruhrkohle Geld. Beim Bau der 10 Millionen Euro teuren Anlagen wurde sie von dem Wasserversorger Gelsenwasser AG unterstützt. Beide betreiben weitere Windparks in der Region.

Der Begriff Nachhaltigkeit geht auch bei Gelsenwasser flott über die Lippen, die wacklige Windkraft wird als der wichtigste Energieträger im deutschen Strommix bezeichnet. Gunda Röstel, die einstige Sprecherin des Bundesvorstandes von Bündnis90/die Grünen, brachte ab 2000 als Managerin für Projektentwicklung und Unternehmensstrategie den Versorgungsbetrieb mit auf grünen Kurs.

Der jüngste Windradeinsturz wirft ein Licht auf die Sicherheitsrisiken der gigantischen Anlagen. Häufig beginnen die Generatoren in den Gondeln mitsamt Ölvorräten zu brennen. Den Feuerwehren bleibt dann nichts anderes übrig, als das Feuer kontrolliert abbrennen zu lassen und die Fläche weiträumig abzusperren. Löschen geht in solchen Höhen nicht mehr. Brände, die auf die Rotorblätter übergreifen, sind nicht ungefährlich. Deren Hauptmaterialien sind Glasfasern und Kohlefasern, die mit Epoxidharz verbunden werden. Allein verfügen Fasern und Harz nicht über die ausreichende Festigkeit, die mechanischen Eigenschaften entstehen erst durch den Fertigungsprozess. Die Fasern gelten als gesundheitsgefährdend und krebserregend.

Rotorblätter fliegen auch schon einmal weg und landen dann kilometerweit entfernt in der Landschaft. Nach Ansicht des TÜV ist es nur eine Frage der Zeit, wann »bei Windrad-Havarien Menschen zu Schaden kommen«.

Bei zu großen Windstärken müssen die Rotoren aus Sicherheitsgründen abgeschaltet, die Blätter in den Wind gedreht werden. In Haltern blies der Wind zum Zeitpunkt des Unglücks noch nicht einmal sonderlich stark – im Gegensatz zu dem Sturm, der gleichzeitig an der Nordseeküste tobte.

Der TÜV-Verband hält Windkraftanlagen für »tickende Zeitbomben«. Daher wollte sich der TÜV als Prüforgan für Pflichtkontrollen für Windräder ins Spiel bringen. Er weist darauf hin, dass es sich bei den Windkraftanlagen um große Industrieanlagen handele, die entsprechend regelmäßig von unabhängigen Prüforganisationen untersucht werden müssten.

Bisher müssen lediglich die Aufzüge im Inneren der Türme geprüft werden, nicht aber die wesentlichen Bestandteile eines Windrades. Doch die Bundesregierung sieht keinen Anlass zum Handeln: »In Deutschland besteht ein anerkannter und praxisbewährter Ansatz zur regelmäßigen Überwachung und Prüfung der Sicherheit von Windenergieanlagen«, heißt es in einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage von FDP-Abgeordneten 2019. Die Genehmigungsbehörden hätten unabhängige Sachverständige anerkannt; die von ihnen durchgeführten Prüfungen würden laut Bundesregierung die Grundlage für ein »verlässliches, ausreichend hohes Sicherheitsniveau der Windenergie in Deutschland« bilden.

Die Einweihungsfeier an dem zweiten, 450 Meter entfernt stehenden Windrad wurde abgesagt.

Übrigens…Nach 20 Jahren endet die staatliche Förderung von Windkraftanlagen. Viele, die in Mecklenburg-Vorpommern stehen, sind daher demnächst für die Betreiber nicht mehr lukrativ. Das macht auch deutlich, wie wacklig das Gebilde „Energiewende“ ist.

Jedem zweiten Windrad in Mecklenburg-Vorpommern droht das Aus. Denn gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) läuft die Förderung nach 20 Jahren Betriebszeit einer Anlage aus. Das EEG trat 2000 in Kraft und garantierte den Betreibern 20 Jahre lang einen festen Preis pro Kilowattstunde des eingespeisten Stroms. Danach können die Betreiber zwar nach wie vor ihre Anlagen laufen lassen, müssen allerdings den Strom auf dem freien Markt oder direkt an Abnehmer aus Industrie und Gewerbe verkaufen. Doch das rechnet sich in keiner Weise, zumal noch offen ist, zu welchen Preisen der Strom an der Börse im kommenden Jahr verkauft wird.

Insgesamt stehen nach Angaben des Bundesverbandes Windenergie 1.942 Windräder in Mecklenburg-Vorpommern. Knapp die Hälfte der Anlagen ist älter als zehn Jahre.

Der Verband sieht Potenziale für das sogenannte »Repowering«, also den Abriss der alten Anlagen und den Aufbau neuer und höherer Windräder. Solche neuen Anlagen müssten allerdings erst an einer Ausschreibung teilnehmen und könnten dann erneut gefördert werden.

»Mecklenburg-Vorpommern könnte allein durch Windenergie zum wichtigen Stromexporteur werden«, träumt der Verband. »Damit trägt der Nordosten zum Wohlstand der gesamten deutschen Volkswirtschaft bei und schafft sich zugleich ein weiteres wichtiges Standbein, um das Land für Menschen und Unternehmen noch attraktiver zu machen.« Die Lobbyisten beklagen allerdings fehlende Kapazitäten der Stromnetze, daher müsse das große in Mecklenburg-Vorpommern bestehende Windenergiepotenzial ungenutzt bleiben.

Vor dem Schrottproblem steht das Bundesland im Nordosten nicht allein. Zusammen werden zunächst deutschlandweit rund 6.000 von den etwa 30.000 Windrädern insgesamt betroffen sein. Die können nicht mehr für die Betreiber wirtschaftlich betrieben werden. Nach einer Faustregel bekommen die Betreiber etwa zwei Drittel ihrer Einnahmen aus der Förderung nach jenem Erneuerbare-Energien-Gesetz und nur ein Drittel über den aktuellen Strompreis.

Was dann geschieht, ist noch offen. Windräder sind großindustrielle Anlagen, für die kein Entsorgungskonzept existiert. Ein Abriss ist schwierig und teuer, (um die 600 000 Euro) und das Umweltbundesamt sieht ein erhebliches Recyclingproblem. Wohin mit den alten Rotoren? Diese Frage ist immer noch ungeklärt. Die Flügel bestehen aus Glas- und Kohlefaser-Verbundwerkstoffen, die mit Epoxydharzen miteinander verbunden sind und als Sondermüll gelten.

Das bevorstehende Aus zahlreicher Windanlagen in Mecklenburg-Vorpommern zeigt deutlich, auf welch tönernen Füßen dieses Gebilde »Energiewende« gebaut ist. Diese Wende, auf die die Welt nach den großsprecherischen Worten der Politik schauen sollte, bedeutet im Klartext: Ohne Förderung lohnt kein einziges Windrad.

Aber vielleicht werden die Lobbyisten der Windindustrie Druck für neue Regelungen machen. Die Anlagen bleiben stehen, sie drehen sich nicht mehr, die Betreiber bekommen dennoch ihre Millionen. Vorbild könnte Schleswig-Holstein sein. Dort konnten in den ersten drei Monaten dieses Jahres insgesamt 1.534 GWh Strom aus den Anlagen der Windindustrie nicht erzeugt werden. Der Grund war die drohende Netzüberlastung. Im Klartext: Der Strom konnte beim besten Willen nicht mehr abgenommen werden. Dennoch erhielten die betroffenen Windparkbetreiber 153 Millionen Euro an Entschädigungen – der bisher zweithöchste Wert in einem Quartal. Diesen nicht produzierten Phantomstrom müssen die Kunden bezahlen.

Susanne Kirchhof, die Landeschefin von Vernunftkraft Schleswig-Holstein, schimpfte in einem Gespräch mit der shz: »Sogar das Nichteinspeisen von Strom ist in Schleswig-Holstein offensichtlich ausreichend lukrativ – sonst würde die Branche nicht so massiv einen weiteren Zubau von Windkraftanlagen fordern.«

Für die Verbraucher bedeuten Energiewenden-Erfolgsmeldungen jeglicher Weise nur eines: weiterhin rasant steigende Strompreise. Das Bundeswirtschaftsministerium betreibt dagegen Kosmetik nach Altmaier-Art: Die direkten Preise sollen nicht mehr weiter steigen, die kommenden Kostenerhöhungen sollen direkt mit Steuergeld finanziert werden.

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